Industrielle Fertigung

Der Direktverkauf vom Hersteller macht fast 30 % des gesamten Großhandels aus.1

Die Lieferkette für industrielle Hersteller hat sich gewandelt und ähnelt inzwischen eher einem B2C-Modell. Die Hersteller umgehen Großhändler sowie Einzelhändler und verkaufen direkt an Endverbraucher. Mit der Einführung von bestimmten E-Commerce-Websites haben Unternehmen jetzt zusätzlich die Möglichkeit, ergänzend zu traditionellen Einzelhandelskanälen, mehr Kunden zu erreichen und mehr Umsatz zu erzielen. Aber diese finanziellen Vorteile bergen auch Gefahren in sich. Beim Direktverkauf übernimmt der Hersteller die Verantwortung für die sichere Versendung von Produkten und das Risiko der eingehenden Kundenzahlungen. Für Unternehmen mit einer starken globalen Präsenz steigt das Risiko häufig noch. Das Unternehmen muss eine Strategie zur Risikominimierung entwickeln, um hochwertige Waren im Transitverkehr vor Verlust und Beschädigung sowie zeitkritische und verderbliche Waren vor Verzögerungen schützen.

Seit mehr und mehr industrielle Hersteller das Modell des direkten Vertriebs als ergänzenden oder sogar alternativen Absatzkanal nutzen, benötigen diese Unternehmen Betriebskapital, um frühere Lagerhäuser in technisch moderne Distributionszentren umzuwandeln. Um den Warenausgang effizient zu gestalten, kann Kapital notwendig sein, denn moderne Technik und effizientere Anlagen müssen finanziert werden.

Großhändler setzen jedoch andere Prioritäten. Sie importieren zunehmend selbst ihre Waren aus anderen Ländern oder Staatsgebieten, sodass ihr Kapital möglicherweise bis zu sechzig Tagen in den Vorräten gebunden ist. Und da Banken normalerweise aufgrund des hohen Risikos keine Finanzierung anbieten können, ist eine gute Methode der Kapitalbeschaffung, Waren im Transitverkehr zu finanzieren.

Angesichts der sich verändernden Landschaft ist die langsame oder ausbleibende Bezahlung von Waren eine Schwierigkeit, der sich Hersteller und Großhändler gegenübersehen. Wenn Sie eine Reihe von Käufern in verschiedenen Städten oder Ländern oder Staatsgebieten haben, kann es riskant sein, sie zur Rechenschaft ziehen zu wollen. Ein gesunder Cashflow hängt jedoch davon ab, Rechnungen schnell in Bargeld umwandeln, ausstehende Forderungen kassieren und das Bestellerkreditrisiko minimieren zu können.

Die finanziellen Herausforderungen der Fertigungsindustrie sind komplizierter als je zuvor. Eine reibungslos funktionierende Lieferkette ist für den Erfolg in dieser stark wettbewerbsorientierten Branche entscheidend. Nutzen Sie im Interesse einer flexibleren, effizienteren und reibungslos funktionierenden Lieferkette UPS Capital® Produkte und Dienstleistungen.

QUELLE: 1 Studien für 2013 auf der Grundlage von Daten von First Research